Achtung! Diese Liste hat absolut keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Objektivität! Es sind lediglich Bücher/Texte, die ich gelesen habe und informativ/nützlich/hilfreich/spannend…. gefunden hab. Die Reihenfolge ist vollkommen beliebig.

Über Essstörungen
*Jenkner, Marina: Nimmersatt und Hungermatt. Essstörungen bewältigen.
Das Buch ist prima. (Für mich) vollkommen triggerfreie Kurzgeschichten, die jede_n verstehen lassen müssten, wie es ist, essgestört zu sein.

*Bruch, Hilde: Der goldene Käfig. Das Rätsel der Magersucht.
Bruch war eine der Ersten, die über Essstörungen aus psychologischer Sicht geschrieben hat. Lässt sich gut lesen, hat trotzdem einen wissenschaftlichen Anspruch. Kleines Manko: Es geht nur um weibliche* Teenager.

*Orbach, Susie: Fat is a Feminist Issue.
Heißt in der deutschen Übersetzung ‚Anti-Diätbuch‘, ich mag den englischen Titel deutlich lieber. Es geht in erster Linie um Esssucht, allerdings sind viele Fakten auf Essstörungen generell übertragbar.

*Malson, Helen/Burns, Maree: Critical Feminist Approach to Eating Dis/Orders.
Ist ne Weile her, dass ich es gelesen hab. Ich fand es sehr gut, meine ich mich zu erinnern.

*Biedert, Esther: Essstörungen.
Fakten, Fakten, Fakten.

Über Körper
*Winker, Gabriele/Degele, Nina: Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheit.
Hat einen komplett anderen Schwerpunkt (wie der Name schon sagt: Intersektionalität), aber ist sehr, sehr, sehr lesenswert und begründet, warum ‚Körper‘ als eine Strukturkategorie wie race, class und gender gesehen werden kann.

*Orbach, Susie: Bodies. Schlachtfelder der Schönheit.
Auch ne Weile her. Ich fands gut, weiß aber nicht mehr, wieso.

*Wolf, Naomi: Der Mythos Schönheit.
Fand ich sehr nett zu lesen. Begründet, wie Schönheit sich auf unterschiedliche Geschlechter unterschiedlich auswirkt und wo die gesellschaftlichen Verankerungen sind. Für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr in die-da-oben-Manier geschrieben. Nimmt dem Inhalt aber nichts.

*Waldrich, Hans-Peter: Perfect Body. Körperkult, Schlankheitswahn.
Auch sehr nett zu lesen. Kritikpunkt: Es geht ständig um ‚die Männer‘™ und ‚die Frauen‘™. Versucht ebenfalls, ökonomische Ebene mit individueller Ebene zu verbinden.